An intervention study with pre- and post-test design was conducted to investigate whether Speech-to-Text (STT) can be beneficially applied to reduce barriers for students affected by dyslexia. The intervention lasted for 18 weeks and comprised of three groups: experimental groups (EG) 1 and 2 and a control group (CG). The 118 participants were in their 5th year of primary school and had been diagnosed with dyslexia prior to the study. The examined variables were text quality, text length, writing and reading fluency, and writing motivation. A qualitative component was added to the intervention study to explore the challenges of using this technology in the classroom. To this end, eleven guided interviews were conducted with speech and language therapists, teachers and special needs teachers of EG 1. In addition, students of EG 1 answered questions about their experiences with STT.
Das Forschungsprojekt untersucht in einer Interventionsstudie mit Pre-/Postdesign, ob und in welcher Form der Einsatz der Spracherkennungstechnologie für Schüler:innen mit Lese-Rechtschreib-Störung eine wirkungsvolle Möglichkeit ist, ihre Nachteile auszugleichen. Zu diesem Zweck wird eine Spracherkennungssoftware eingesetzt, mit der die Schüler:innen im Schreibunterricht arbeiten. Die Wirksamkeit des Gebrauchs der Software wird anhand verschiedener Variablen untersucht. Einerseits wird beobachtet, ob sich die Textqualität und die Schreibmotivation verändert. Andererseits wird analysiert, ob sich der Einsatz der Software positiv auf die Schreibflüssigkeit oder die Leseflüssigkeit auswirkt. Das Projekt geht ausserdem der Frage nach, wie ein technologisches Hilfsmittel in der Schule eingeführt werden muss, damit es zu Lernerfolg führt und von Kind und Umfeld akzeptiert wird.