Mediation: Ein ergebnisorientierter oder transformativer Prozess? Am Beispiel des Dialog-forum Feste Fehmarnbeltquerung

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Staatliche Großbauprojekte sind häufig geprägt von vielen Stakeholdern mit konträren Ansprüchen. Um daraus entstehende Konflikte frühzeitig anzugehen und nachhaltig zu lösen, werden zunehmend Mediationsprozesse durchgeführt. Dies erfolgt in Form eines Dialogforums auch bei dem Konflikt zur Errichtung der Festen Fehmarnbeltquerung, einem Tunnel mit Schienen- und Straßenverbindung vom deutschen Fehmarn bis zum dänischen Rødbyhavn. Die vorliegende Arbeit setzt sich damit auseinander, welcher Mediationsstil in diesem Dialogforum angewandt wurde und ob dieser zu dem Mediationskontext passt. Die Basis hierfür bieten insbesondere Redebeiträge der Betroffenen. Deutlich wird, dass neben dem Zeitpunkt, zu dem der Mediationsprozess eingesetzt wird, vor allem auch die Unabhängigkeit der Mediation relevant ist. Ein ergebnisorientierter Mediationsansatz erscheint dabei weniger zielführend als ein transformativer Ansatz, da bei der Vielzahl von Beteiligten Konflikte auf verschiedenen Ebenen zusammentreffen, die langfristig gelöst werden müssen.

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DOI https://doi.org/10.25592/uhhfdm.13756
Related Identifier https://doi.org/10.25592/uhhfdm.13755
Metadata Access https://www.fdr.uni-hamburg.de/oai2d?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_datacite&identifier=oai:fdr.uni-hamburg.de:13756
Provenance
Creator Aunin, Jellena
Publisher Universität Hamburg
Publication Year 2023
Rights Creative Commons Attribution 4.0 International; Open Access; https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode; info:eu-repo/semantics/openAccess
OpenAccess true
Representation
Language German
Resource Type Working paper; Text
Discipline Other