Ohne die Berücksichtigung der chinesischen und tibetischen Übersetzung ist angesichts der partiellen Unzulänglichkeit der Fotografien und der nicht seltenen Fehler, Lücken und Beschädigungen der Hs. ein durchweg verlässlicher Text nicht zu erstellen. Des weiteren wird man bei schwierigen Stellen versuchen müssen, sowohl innerhalb der Śrāvakabhūmi selbst wie auch in verwandter Literatur – wozu besonders die übrigen Teile der Yogācārabhūmi und Texte wie Abhidharmasamuccaya und -Bhāṣya, aber auch die kanonische Literatur der "Hīnayāna"-Schulen gehören – Parallelen aufzusuchen, die zu einer Absicherung oder Emendation der Lesungen der Hs., oft aber auch überhaupt erst zu einer überzeugenden Deutung verschwommener oder beschädigter Akṣaras oder zu einer ausreichend begründeten Schliessung von Lücken führen können. Der vorliegende Beitrag versucht dies im Falle der besonders schlecht überlieferten Schlusspartie des Textes.
In: Indological and Buddhist Studies (vol. in Honour of Professor J. W. de Jong on His Sixtieth Birthday), ed. L. A. Hercus et al., Canberra 1982, 457–489.