German General Social Survey (ALLBUScompact) - Cumulation 1980-2018

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Trenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Einstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland. Die Schwerpunkte der kumulierten Untersuchungen sind:

1.) Wirtschaft 2.) Politik 3.) Soziale Ungleichheit 4.) Ethnozentrismus und Minoritäten 5.) Familie 6.) Lebensstil und Persönlichkeit 7.) Gesundheit 8.) Religion und Weltanschauung 9.) Wertorientierungen 10.) Soziale Netzwerke und soziales Kapital 11.) Abweichendes Verhalten und Sanktion 12.) ALLBUScompact-Demographie 13.) Regionaldaten 14.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen

Themen:

1.) Wirtschaft: Wahrnehmung der eigenen Wirtschaftslage und der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage in der Bundesrepublik und im eigenen Bundesland.

2.) Politik: Zufriedenheit mit der Bundesregierung, der Landesregierung, der deutschen Demokratie und mit dem Funktionieren des politischen Systems;

Fragen zu politischen Einstellungen: Selbsteinstufung und Einstufung politischer Parteien auf einem Links-Rechts-Kontinuum, politisches Interesse, Parteineigung;

Wahlabsicht (Sonntagsfrage), Wahlberechtigung, Wahlbeteiligung an der letzten Bundestagswahl, Wahlrückerinnerungsfrage, Sympathie-Skalometer für diverse Parteien; Wahrscheinlichkeit, diverse Parteien zu wählen;

Politische Partizipation: Eigene Teilnahme bzw. Beteiligungsbereitschaft an ausgewählten Protestformen, Normen für politische Partizipation, Häufigkeit von Politikgesprächen mit Familie, Freunden, Bekannten, und Fremden;

Politische Sachfragen: Einstellungen zu Kernenergie, Todesstrafe für Terroristen, Privatisierung öffentlicher Betriebe, Freigabe von Abtreibung, Eingriffe der Politik in die Wirtschaft, Umweltschutz, härtere Bestrafung von Straftätern, Wichtigkeit sozialer Sicherung, Umverteilung von Einkommen, positive Auswirkungen von Einwanderern auf die Wirtschaft, Freihandel; Haltung zur Ausweitung oder Kürzung von Sozialleistungen, Einstellung zu einer Kürzung des Verteidigungsetats und perzipierte Haltung der Bundesregierung in solchen Fragen;

Demokratieverständnis;

Politisches Wissensquiz (Parteizugehörigkeit von Spitzenpolitikern, Aufgabe und Funktion von Institutionen usw.);

Politische Selbstwirksamkeit: Wahrnehmung von Einflussmöglichkeiten auf die Politik, bürgerferne Politiker, Selbstvertrauen in Bezug auf politische Gruppenarbeit, Befähigung der Mehrheit zu politischer Arbeit, zu viel Komplexität in der Politik, Bürgerorientierung Politiker;

Perzipierte Stärke von Konflikten zwischen gesellschaftlichen Gruppen;

Vertrauen in diverse Behörden und Institutionen;

Nationale und regionale Verbundenheit: Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde, mit dem Bundesland, mit der alten Bundesrepublik bzw. mit der DDR, mit Gesamtdeutschland sowie mit der EU;

Einstellungen zur Wiedervereinigung: Einstellung zur Forderung nach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr Geduld im Osten, Wiedervereinigung ist vorteilhaft für Westen bzw. Osten, Zukunft im Osten hängt von Leistungsbereitschaft der Ostdeutschen ab, wechselseitige Fremdheit der Bürger, Leistungsdruck in den neuen Bundesländern, Einstellung zum Umgang mit individueller Stasi-Vergangenheit, Einschätzung des Sozialismus als Idee;

Beurteilung der Leistungen von Behörden und deren Verhalten gegenüber Bürgern;

Nationalstolz und Rechtsextremismus: Stolz auf nationale Errungenschaften; Stolz, Deutscher zu sein, Extremismusskala.

3.) Soziale Ungleichheit: Gerechter Anteil am Lebensstandard, Selbsteinschätzung der sozialen Schichtzugehörigkeit, Einstufung auf einer Oben-Unten-Skala; Vergleich mit Berufsposition des Vaters, Anzahl arbeitsloser Verwandten und Freunde, Beurteilung des bisherigen Berufserfolgs und berufliche Erwartung für die Zukunft, Einstellungen zum deutschen Wirtschaftssystem und Beurteilungen von wohlfahrtsstaatlichen Maßnahmen, Einschätzung gleicher Ausbildungschancen für alle, Voraussetzungen für Erfolg in der Gesellschaft, Einkommensunterschiede als Leistungsanreiz, Akzeptanz von sozialen Unterschieden, Bewertung der eigenen sozialen Sicherung.

4.) Ethnozentrismus und Minoritäten: Haltungen zum Zuzug von Aussiedlern aus Osteuropa, Asylsuchenden, EU-Arbeitnehmern und Nicht-EU-Arbeitnehmern; Wahrgenommene Konsequenzen der Anwesenheit von Ausländern in Deutschland, Einstellungen zu Geflüchteten, Ausländerbehandlung durch Behörden, Wichtigkeitseinstufung verschiedener Einbürgerungsvoraussetzungen; Einstellungsskala und Kontakte zu Ausländern (Split: Gastarbeiter) in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis; Einstellung zur doppelten Staatsbürgerschaft und zur Rechtsangleichung von Ausländern, Befürwortung von Islamunterricht an Schulen, Ausländeranteilsschätzung für Ost- und Westdeutschland sowie für die eigene Wohnumgebung, Wohnen in Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil, perzipierte Lebensstildifferenzen, Indikatoren für soziale Distanz zu ethnischen Minderheiten und Ausländern, Einstellungen gegenüber dem Islam (Islamophobie), Items zum Antisemitismus, Wahrnehmung und Bewertung von diskriminierendem Verhalten gegenüber Ausländern.

5.) Familie: Notwendigkeit von Familie und Heirat, ideale Kinderzahl, Einstellung zur Berufstätigkeit von Frauen und Müttern, Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in der Familie, Aufteilung der Haus- und Familienarbeit, Wichtigkeit von Erziehungszielen, wichtigste Erziehungsziele der Schule, Einstufung der Wichtigkeit ausgewählter Lernziele für ein Kind, gewünschte Eigenschaften von Kindern.

6.) Lebensstil und Persönlichkeit: Autoritarismus, Wichtigkeit von verschiedenen Lebensbereichen, Präferenzen bei einer beruflichen Tätigkeit (Sicherheit, Einkommen, Verantwortung etc.), Freizeitaktivitäten, Mediennutzung (Häufigkeit von Fernsehen pro Woche, Nachrichtenkonsum, Interesse an verschiedenen Arten von Fernsehsendungen, Häufigkeit der Lektüre von Tageszeitungen pro Woche, Musikgeschmack).

7.) Gesundheit: Allgemeiner Gesundheitszustand, körperlicher und seelischer Zustand in den letzten vier Wochen, Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung, chronische Krankheiten und Beschwerden, akute Krankheit in den letzten vier Wochen; Grund, Häufigkeit und Dauer von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten; Grad der Erwerbsminderung/Schwerbehinderung, Rauchgewohnheiten, subjektive Lebenszufriedenheit, Körpergröße und Gewicht, Ernährungsgewohnheiten, Belastungen durch Arbeitsbedingungen, Mobbing, Perzeption allgemeiner Umweltbelastungen und persönlich empfundene Umweltbelastungen, Fragen zu AIDS (Informiertheit, Maßnahmen gegenüber Infizierten, Furcht vor Ansteckung, persönliche Verhaltensmaßnahmen, HIV-Infizierte im Bekanntenkreis).

8.) Religion und Weltanschauung: Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, frühere Konfession, Kirchgangshäufigkeit, Häufigkeit des Besuchs eines anderen Gotteshauses, religiöse Erziehung im Elternhaus, Gebetshäufigkeit, Teilnahme an kirchlichen Aktivitäten, Häufigkeit von Meditation, Interesse an kirchlichen Sendungen in den Medien, Kosmologien, Selbsteinstufung der Religiosität, Gottesglaube, Glaubensinhalte, Lebenssinn, religiöse Indifferenz, Nachdenken über metaphysische Fragen, Erfahrung mit und Bewertung von außerkirchlicher Religiosität und Paraglaube, Bewertung von Religion vs. Wissenschaft, kirchliche Beerdigung, kirchliche Trauung, Taufe der Kinder, soziale Distanz zu verschiedenen Konfessionen.

9.) Wertorientierungen: Materialismus/Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe und Ordnung, von Bürgereinfluss, von Inflationsbekämpfung und von freier Meinungsäußerung), Individuelle Wertorientierungen (Klages), Einstellungen zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs.

10.) Soziale Netzwerke und soziales Kapital: Mitgliedschaft in Gewerkschaften und Parteien, Zeitaufwand für Vereinskollegen, Arbeitskollegen, und Freunde; allgemeines Vertrauen zu Mitmenschen, Sozialer Pessimismus und Zukunftsorientierung (Anomia), Reziprozität.

11.) Abweichendes Verhalten und Sanktion: Kriminalitätsfurcht, Opfererfahrung, Moralische Bewertung verschiedener Verhaltensweisen, Wunsch nach gesetzlichem Verbot verschiedener Verhaltensweisen, selbstberichtete Delinquenz, Entdeckungswahrscheinlichkeit bei Delinquenz, Gesetzestreue, Senkung der Kriminalität durch härtere Strafen.

12.) ALLBUScompact-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus, Nebenerwerbstätigkeit, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz, Branche, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Befristung des Arbeitsvertrages, Arbeitswegdauer, Führerscheinbesitz, berufliche Aufsichtsfunktion, Stellungsdauer, Betriebsgröße, wöchentliche Arbeitsdauer (Haupt- und Nebenerwerb), Dauer von Arbeitslosigkeit, Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, Wunsch nach Arbeit, Familienstand.

Angaben zum Einkommen: Befragteneinkommen, Haushaltseinkommen, Pro-Kopf-Einkommen, Äquivalenzeinkommen (modifizierte OECD-Skala).

Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Zusammenleben vor der Ehe, Alter, Staatsbürgerschaft, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit, Dauer von Arbeitslosigkeit, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz.

Angaben zum ehemaligen Ehepartner: Alter, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf.

Angaben zu nichtehelichen Lebenspartnern: Dauer des Zusammenseins, gemeinsamer Haushalt mit Lebenspartner, Alter, Staatsbürgerschaft, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Hochschulabschluss, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen bzw. früheren Beruf, Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der betrieblichen Existenz, Zeitpunkt der Aufgabe hauptberuflicher Erwerbstätigkeit.

Angaben zu den Eltern des Befragten: Zusammenleben mit Befragtem als Jugendlicher, Alter des Befragten beim Verlassen der Eltern, Konfession bzw. Religionszugehörigkeit, allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Universitätsbesuch, Angaben zum Beruf.

Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Anzahl von über 17-jährigen Haushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße).

Angaben zu Kindern: Kinderwunsch.

Migration, Wohnbiographie und Wohnumfeld: Übersiedlung nach West- oder Ostdeutschland, Distanz zum letzten Wohnort, Wohndauer am Wohnort, Selbstbeschreibung des Wohnortes, Wohnungstyp, Wohnfläche, Haltung von Hund oder Katze, Telefonanschluss, Umwelteinflüsse in der Wohnumgebung.

13.) Regionaldaten: Erhebungsgebiet (Ost-/Westdeutschland), politische Gemeindegröße.

14.) Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Body-Mass-Index, Postmaterialismus-Index (nach Inglehart), Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk), Berufsprestige (nach Treiman), SIOPS (nach Ganzeboom), ISEI (nach Ganzeboom), Magnitudeprestige (nach Wegener), ISCED (International Standard Classification of Education) 1997 und 2011, Klassenlagen (nach Goldthorpe), sozioökonomische Gruppe (EseG), Pro-Kopf-Einkommen, Äquivalenzeinkommen (modifizierte OECD-Skala), Transformationsgewichte für Auswertungen auf Haushalts- oder Personenebene, Ost-West-Gewichte für gesamtdeutsche Auswertungen.

The original surveys have been designed to monitor trends in attitudes, behavior, and societal change in the Federal Republic of Germany. The main topics of this cumulative study are:

1.) Economy 2.) Politics 3.) Social inequality 4.) Ethnocentrism and minorities 5.) Family 6.) Lifestyle and personality 7.) Health 8.) Religion and world view 9.) Personal and collective values 10.) Social networks and social capital 11.) Deviant behavior and sanctions 12.) ALLBUScompact-Demography 13.) Geographic data 14.) Added value

Topics:

1.) Economy: assessment of the present and future economic situation in Germany and in one´s own federal state, assessment of present and future personal economic situation.

2.) Politics: satisfaction with the federal and state government, with German democracy and with the performance of the German political system (political support);

basic political attitudes: self-placement on left-right continuum, placement of political parties on a left-right-continuum, political interest, party inclination;

voting intention (Sonntagsfrage), participation in last federal elections, recall of vote in last federal elections, party-sympathy-scales, likelihood of voting for different political parties;

political participation: personal participation and willingness to participate in selected forms of protest and other political activities, norms for political participation; frequency of discussing politics with friends, acquaintances, strangers, and family;

political issues: attitudes towards nuclear energy, the death penalty for terrorists, towards the privatization of publicly owned companies; support for less government interference in the economy, for stricter environmental protection measures, for harsher punishment of criminals, for making social security government´s top priority, for a redistribution of income in favor of the common people; for the view that immigrants are good for the economy, for access to abortion without legal limitations, for more global free trade; attitude towards expanding or cutting budgets for social services and defense, perceived position of the federal government in these matters;

democracy scale;

political knowledge questions (party affiliation of top-level politicians, functioning of democratic institutions etc.);

political efficacy: perception of individual influence on politics, gap between politicians and citizens, self-assuredness with regard to political group work, too much complexity in politics, perception of politicians´ closeness to constituents, participation in the vote as a civic duty;

perceived strength of conflicts between social groups;

confidence in public institutions and organizations;

identification with various political entities: identification with own municipality, the federal state, the old Federal Republic or the GDR, unified Germany and the EU;

attitudes relating to the process of German unification: attitude towards the demand for increased willingness to make sacrifices in the West and more patience in the East, unification is advantageous, for East and West respectively, future of the East depends on the willingness of eastern Germans to make an effort, strangeness of citizens in the other part of Germany, performance pressure in the new states, attitude towards dealing with the Stasi-past of individuals, evaluation of socialism as an idea;

evaluation of administration services and assessment of treatment by the administration;

national pride and right-wing extremism: pride in German institutions and German achievements, pride in being a German, extremism scale.

3.) Social Inequality: fair share in standard of living, self-assessment of social class and classification on a top-bottom-scale, evaluation of personal occupational success, comparison with father´s position and personal occupational expectations for the future, attitudes towards the German economic system and evaluation of policies supporting the welfare state, assessment of access to education, perceived prerequisites for success in society, income differences as incentive to achieve, acceptance of social differences, evaluation of personal social security.

4.) Ethnocentrism and minorities: attitude towards the influx of eastern European ethnic Germans, asylum seekers, labor from EU or non-EU countries; perceived consequences of presence of foreigners in Germany, attitudes towards refugees, treatment of foreigners by the administration, ranking in terms of importance of different citizenship requirements; scale of attitudes towards foreigners and contacts with foreigners (split: guest-workers) within the family, at work, in the neighborhood or among friends; opinion on dual citizenship and on equal rights for foreigners, support for the teaching of Islam in public schools, estimation of proportion of foreigners in East and West Germany and in the neighborhood where respondent lives, living in neighborhoods with high percentage of foreigners, perceived differences in lifestyle, indicators for social distance to ethnic minorities and foreigners, attitudes towards Islam (Islamophobia), items on anti-Semitism, perception and evaluation of discriminatory behavior towards foreigners.

5.) Family: attitude towards marriage and having a family, ideal number of children, attitude towards employment of women and mothers, attitude towards the role of men and women in the family, division of labor regarding house and family work, importance of educational goals, most important educational goals in school, classification of the importance of certain educational aspirations for a child, desired characteristics of children.

6.) Lifestyle and personality: authoritarianism, importance of life aspects, preferred job characteristics (security, income, responsibility, etc.), free time activities, use of media (frequency of watching television over the week, taste in television programs, frequency of watching the news on tv and of reading a daily newspaper per week, musical preferences).

7.) Health: overall health, physical and psychological shape during the last four weeks, health problems’ impact on everyday life, chronic illnesses, been sick in the last four weeks, reason for and frequency of seeing a doctor in the last three months, time spent in hospital during the last 12 months, officially recognized disability level, smoking habits, overall life satisfaction, height and weight, consumption of various foodstuffs and beverages, affectedness by unhealthy working conditions and by mobbing, perception of general environmental pollution and personally experienced environmental pollution, questions on AIDS (knowledge of the disease AIDS, attitudes towards AIDS-infected people, worry about personal AIDS infection, personal protective measures and behavioral changes, AIDS-infected people in one´s own circle of friends).

8.) Religion and world view: present and former religious affiliation, frequency of church attendance, frequency of attending other place of worship, importance of religion in parental home, frequency of prayer, participation in religious activities, frequency of meditation, interest in Christian programs in the media, self-assessment of religiousness and spirituality, religious cosmology and belief in God, religious beliefs, meaning of life, religious indifference, thinking about metaphysical questions, experience with and attitude towards different forms of belief, parabelief and superstition, religion vs. science, funeral by church, marriage in church, baptism of children, attitude towards person with different faiths marrying into the family.

9.) Personal and collective values: materialism/postmaterialism (importance of law and order, fighting rising prices, free expression of opinions and influence on governmental decisions), individual value orientations (Klages), attitudes towards legalizing abortion.

10.) Social networks and social capital: membership in trade unions and political parties; frequency of spending time with colleagues from work, club members or with friends; interpersonal trust, social pessimism and orientation towards the future (anomia), reciprocity.

11.) Deviant behavior and sanctions: fear of crime, personal victimization, opinion on various deviant acts with reference to their reprehensibility and the degree to which they deserve prosecution, self-reported deviant behavior, assessment of probability of being caught committing various crimes, respect of the law, lowering the crime rate through severer punishment.

12.) ALLBUScompact-Demography: Details about the respondent: gender, age, citizenship (nationality), present and former religious affiliation, school education, vocational training, employment status, secondary job, details about current and former occupation respectively, details about first occupation, date of termination of full- or part-time employment, fear of unemployment or loss of business, industrial sector, affiliation to public service, fixed-term or permanent employment contract, length of commute, driver’s license, supervisory functions, length of employment, size of workplace, working hours per week (primary and secondary job), length of unemployment, gaps in occupational biography, desire for work, marital status.

Details about personal and household income: respondent’s personal income, household income, per capita income, equivalized income (OECD-modified scale).

Details about respondent’s current spouse: cohabitation before marriage, age, citizenship, religious affiliation, school education, vocational training, university degree, employment status, details about current and former occupation respectively, affiliation to public service, date of termination of full- or part-time employment, length of unemployment, fear of unemployment or loss of business.

Details about respondent’s former spouse: age, religious affiliation, school education, vocational training, details about current and former occupation respectively.

Details about respondent’s steady partner: length of relationship, common household, age, citizenship, school education, vocational training, university degree, employment status, details about current and former occupation respectively, affiliation to public service, fear of unemployment or loss of business, date of termination of full- or part-time employment.

Details about respondent’s parents: cohabitation with respondent as adolescent, age of respondent when leaving parental home, religious affiliation, school education, vocational training, university education, details about parents’ occupation.

Description of household: size of household, number of persons older than 17 in household (reduced size of household).

Details about children: desire to have children.

Migration, residential biography and living environment: distance to last place of residence, length of residence, self-description of place of residence, type of dwelling, size of dwelling, telephone in household, cat or dog in the household, environmental nuisances in area of residence.

13.) Geographical data: region of interview (East / West Germany).

14.) Added value: Body-Mass-Index, Inglehart-index, family typology, classification of private households (according to Porst and Funk), occupational prestige (according to Treiman), Standard International Occupational Prestige Scale (SIOPS, according to Ganzeboom), International Socio-economic Index of Occupational Status (ISEI, according to Ganzeboom), magnitude prestige (according to Wegener), International Standard Classification of Education (ISCED) 1997 and 2011, class position (according to Goldthorpe), European Socio-economic Groups (ESeG), per capita income, equivalized income (OECD-modified scale), transformation weight for analyses on household level or on individual level, east-west design weight.

In der Bundesrepublik Deutschland in Privathaushalten lebende Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet hatten (1980-1992 und 1998) bzw. die zu Beginn des Erhebungsjahres das 18. Lebensjahr vollendet hatten (1994, 1996, ab 2000). Ab 1991 wurden auch ausländische Zielpersonen in die ALLBUS-Stichproben aufgenommen. Falls keine hinreichend guten Deutschkenntnisse vorlagen, zählen diese Zielpersonen zu den systematischen Ausfällen.

Persons living in private households in the Federal Republic of Germany who were 18 years or older at the time of the survey (1980-1992 and 1998) or who were at least 18 years old on 1 January of the year of the suryvey (1994, 1996, from 2000). As of 1991 the ALLBUS sample also includes foreigners living in Germany. Targeted individuals who did not have adequate knowledge of German to conduct the interview were treated as systematic unit non-responses.

Wahrscheinlichkeitsauswahl: Disproportional geschichtete Zufallsauswahl; Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl; Auswahlverfahren Kommentar: 1980 bis 1992 und 1998 mehrstufig geschichtete Zufallsauswahl aus allen Privathaushalten mit Personen, die zum Befragungszeitpunkt das 18. Lebensjahr vollendet hatten (ADM-Stichprobendesign). In den Erhebungsjahren 1994, 1996 und ab 2000 fand eine zweistufige, disproportional geschichtete Zufallsauswahl in Westdeutschland (incl. West-Berlin) und Ostdeutschland (incl. Ost-Berlin) aus allen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Personen statt, die zum Befragungszeitpunkt in Privathaushalten lebten und zu Beginn des Erhebungsjahres das 18. Lebensjahr vollendet hatten. In der ersten Auswahlstufe wurden Gemeinden in Westdeutschland und in Ostdeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausgewählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden Personen aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen.

Probability: Stratified: Disproportional; Probability: Multistage; Sampling Procedure Comment: From 1980 to 1992 and in 1998, a multi-stage random sample of private households was conducted addressing all persons who were at least 18 years of age (ADM Sample Design). In 1994, 1996, and from 2000 a two-stage, disproportionate random sample was conducted in West Germany (including West Berlin) and East Germany (including East Berlin), comprising all persons living in private households who were at least 18 years old on 1 January of the year of the survey. In the first sample stage municipalities (Gemeinden) in western Germany and municipalities in eastern Germany were selected with a probability proportional to their number of adult residents; in the second sample stage individual persons were selected at random from the municipal registers of residents.

Face-to-face interview: CAPI/CAMI

Face-to-face interview: PAPI

Self-administered questionnaire: Paper

Self-administered questionnaire: Computer-assisted (CASI)

Mündliche Befragungen mit standardisiertem Fragebogen (PAPI - Paper and Pencil Interviewing), ab Haupterhebung 2000 als CAPI - Computer Assisted Personal Interviewing, mit Ergänzungen aus schriftlichen Zusatzbefragungen (drop off).

Personal interview with standardized questionnaire (PAPI – Paper and Pencil Interviewing; since 2000: CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing), supplementary data from accompanying ISSP surveys (self-completion questionnaires, drop off).

Identifier
DOI https://doi.org/10.4232/1.13484
Metadata Access https://www.da-ra.de/oaip/oai?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:oai.da-ra.de:760877
Provenance
Creator GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Publisher GESIS Data Archive
Contributor Klaus Allerbeck; Jutta Allmendinger; Hans-Jürgen Andreß; Stefan Bauernschuster; Wilhelm Bürklin; Andreas Diekmann; Hubert Feger; Detlef Fetchenhauer; Andreas Hadjar; Johannes Huinink; Marie Luise Kiefer; Frauke Kreuter; Steffen Kühnel; Karin Kurz; M. Rainer Lepsius; Stefan Liebig; Karl Ulrich Mayer; Heiner Meulemann; Walter Müller; Karl Dieter Opp; Franz Urban Pappi; Ulrich Rosar; Erwin K. Scheuch; Rüdiger Schmitt-Beck; Heike Solga; Heike Trappe; Michael Wagner; Ulrich Wagner; Bettina Westle; Rolf Ziegler; GETAS, Bremen (1980-84) GFM-GETAS (IPSOS), Hamburg (1988, 1998) INFAS, Bonn (1990, 2002) Infratest, Munich (1986, 1991, 1992, 1994, 1996, 2000) TNS Infratest, Munich (2004, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2016) Kantar Public, Munich (2018)
Publication Year 2020
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Language German
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Discipline Economics; Life Sciences; Medicine; Social and Behavioural Sciences
Spatial Coverage Germany; 1980 - 2018