Studiensituation und studentische Orientierungen 2000/01 (Studierenden-Survey) Learning Conditions and Student Orientations 2000/01 (Student Survey)

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Fachstudium und Hochschulzugang; Ausbildungswahl und Studienerwartungen; Studium und Lehre; Lern- und Arbeitsverhalten; studentische Lebenssituation; Kontakte und Kommunikation; Studienerfahrungen und Probleme; Computer und Internetnutzung; Berufswahl und Berufsvorstellungen.

Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst- oder Zweitstudium); Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr; Hochschulreife in alten oder neuen Bundesländern erworben; Leistungskurse; Abiturnote; Ausbildung vor und Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife; Zeitspanne zwischen Erwerb der Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und Fachsemester.

  1. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen Hauptstudienfaches und der gestellten Anforderungen; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums im Hinblick auf: Persönlichkeitsbildung, Berufsaussichten, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung, Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft, Erprobung alternativer Lebensweisen und Erweiterung des geistigen Horizonts (Skala); Beurteilung der Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Kenntnis fremder Fachgebiete und Bezug zu sozialen, ethischen und politischen Fragen (Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium, frühzeitige Spezialisierung, fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, Zusatzqualifikation durch Zweit- oder Aufbaustudium, gute Examensnote und Promotion.

  2. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala: Hochschullehrerbeurteilung und Veranstaltungsbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Verständlichkeit, Praxisbezug und Übersichtlichkeit (Skala); Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; momentane oder ehemalige Tätigkeit als Hilfskraft oder Tutor.

  3. Lern- und Arbeitsverhalten: Lernverhalten: Prüfungsangst und zeitliche Belastung durch das Studium (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen (Skala); Häufigkeit der Beeinträchtigung des Studiums durch: Verzögerung bei der Buchausleihe, Schwierigkeiten, Termine bei Professoren zu erhalten, überfüllte Veranstaltungsräume, Labor- und Arbeitsplätze sowie Seminare; Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen Praktika; Reglementierung des Studiums; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Anzahl der Pflichtveranstaltungen in Wochenstunden; Entsprechung des Studienprogramms im aktuellen Semester mit den Vorgaben; Zeitverlust durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht bestandene Klausuren; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom, Semester und Durchschnittsnote; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; aufgewendete Stunden für: Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, weiterführende Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit.

  4. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Erwerbstätigkeit; Hauptfach- oder Hochschulwechsel; Absolvieren von Praktikum, Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium; Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Gedanken an Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; geplante Fachsemesterzahl bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf; Beurteilung ausgewählter Aussagen, um das Studium zu verkürzen; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; generelle Studienzufriedenheit.

  5. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu: Bekannten außerhalb der Universität, Familienmitgliedern, Studenten des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, Assistenten, Professoren des eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen und Lehrenden; Beratung und Betreuung durch Lehrende; Häufigkeit genutzter Betreuungs- und Beratungsleistungen; Bewertung der Nützlichkeit: der zentralen Studienberatung, der Fachstudienberatung durch Lehrende, der studentischen Studienberatung, der Praktikumsstellen des Fachbereichs, des Auslandsamtes, der Informationsveranstaltungen des Arbeitsamtes, der persönlichen Beratung durch das Arbeitsamt; Wichtigkeit der Berufsberatungsleistungen hinsichtlich: persönlicher Eignung für angestrebten Beruf, der Arbeitsbedingungen im angestrebten Tätigkeitsfeld, notwendiger Zusatzqualifikationen, alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland, Existenzgründungsmöglichkeiten und beruflicher Möglichkeiten und Aussichten mit dem Bachelorabschluss; Wichtigkeit der Studienberatung; Wichtigkeit von und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die studentische Vertretung; Interesse für: allgemeines politisches Geschehen, studentische Politik an der eigenen Hochschule sowie hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen hochschulpolitischen Protests; politische Selbsteinschätzung; persönliche Einschätzung ausgewählter Aussagen zu technischem Fortschritt und Wettbewerb; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation, wie z.B.: stärkerer Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung; Wichtigkeit von Hilfestellungen zum Übergang in den Beruf.

  6. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur, Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene soziale, fachliche sowie intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; wichtigste empfundene Belastung; Studienentscheidung unter derzeitigen Voraussetzungen.

  7. Computer und Internetnutzung: Häufigkeit der Computernutzung; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit und Art der Internetnutzung; persönliche Meinung zu Internet und dessen Nutzung; Beurteilung der Nützlichkeit des Internets hinsichtlich Lehre, Zugang zu Materialien, interaktiven Lehrveranstaltungen und organisatorischer Regelungen des Studiums; Wichtigkeit der Weiterentwicklung der Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, Qualitätssteigerung, strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte Kooperation von Universität und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und Masterstudiengänge, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums; Nutzung und Teilnahme an: neuen Formen der Studienorganisation für Teilzeitstudenten, offener Universität, Kombination von Studium und Arbeit, virtueller Universität, Bachelor nach sechs Semestern und studienbegleitenden Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten; Beurteilung des Bachelorstudiengangs bezüglich: größerer Attraktivität für ausländische Studierende, guter Chancen auf dem Arbeitsmarkt, kürzerer, berufsqualifizierendere Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte, zu geringer wissenschaftlicher Qualität, starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung, unübersichtlicher Menge spezialisierter Studienfächer, zu geringer Förderung allgemeiner Fähigkeiten, Hochschulabsolventen zweiter Klasse; Forderung nach Verbesserung der Situation der Frau an der Hochschule.

  8. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche Wertvorstellungen und angestrebte Tätigkeitsbereiche; Absicht zur Unternehmensgründung; regionale Präferenzen bei Berufstätigkeit; Einschätzung der Berufsaussichten in den neuen bzw. alten Bundesländern und in der EU für den eigenen Studiengang; Einschätzung der Aufstiegschancen in der derzeitigen Gesellschaft; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten; Meinung zu ausgewählten Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und gewünschte Unterstützung durch die Hochschule; Chancengleichheit von Männern und Frauen im angestrebten Berufsfeld; Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche.

Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort; Schul- und Berufsabschluss der Eltern; berufliche Stellung der Eltern. Studenten an deutschen Universitäten und Fachhochschulen Zufallsauswahl Die Umfrage wurde im Wintersemester 2000/01 durchgeführt und ist Teil einer Befragungsreihe. Weitere Studien sind unter den ZA-Studien-Nrn. 1884, 1885, 2416, 2417, 3130, 3131 und 3511 archiviert. Schriftliche, postalische Befragung mit standardisiertem Fragebogen

Identifier
DOI http://dx.doi.org/doi:10.4232/1.12506
Related Identifier DOI: 10.4232/1.4208
Metadata Access https://www.da-ra.de/oaip/oai?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:oai.da-ra.de:470546
Provenance
Creator Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn;Bargel, Tino;Georg, Werner
Publisher GESIS Data Archive
Contributor Arbeitsgruppe Hochschulforschung, Universität Konstanz
Publication Year 2016
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