Berichtssystem Weiterbildung (BSW-AES 2007) Report System Further Training (BSW-AES 2007)

DOI

Bildungsabschlüsse und berufliche Situation. Informelle berufliche Weiterbildung. Freistellung zu Bildungszwecken. Berufliche Weiterbildung. Barrieren der beruflichen Weiterbildung. Allgemeine Weiterbildung, Transparenz und Information über Weiterbildung. Selbstlernen. Einstellung zur Weiterbildung.

Themen: Höchster Schulabschluss und beruflicher Abschluss; frühere und derzeitige Erwerbstätigkeit; Erwerbsstatus; familiäre Gründe für Unterbrechung der Erwerbstätigkeit; Wunsch nach zukünftiger Erwerbstätigkeit; derzeitige bzw. frühere Branche; Bereich des verarbeitenden Gewerbes; Dienstleistungsbereich bzw. Wirtschaftsbereich; Betriebsgröße; Berufsbezeichnung; berufliche Stellung; Arbeitslosigkeit in den letzten drei Jahren; Sorgen um Arbeitsplatzverlust.

  1. Berufsbezogenes Lernen oder Lernen am Arbeitsplatz in den letzten drei Jahren: Besuch von Fachmessen oder Kongressen; Unterweisung oder Anlernen am Arbeitsplatz durch Kollegen, Vorgesetzte oder außerbetriebliche Personen; Selbstlernen durch Beobachten und Ausprobieren am Arbeitsplatz; selbstgesteuertes Lernen am Arbeitsplatz mit Hilfe von computerunterstützten Selbstlernprogrammen; Nutzung von Lernangeboten im Internet; vom Betrieb organisierte Fachbesuche in anderen Abteilungen oder Arbeitseinsatz in unterschiedlichen Abteilungen zur gezielten Lernförderung sowie Austauschprogramme mit anderen Firmen; Teilnahme an Qualitätszirkel und Werkstattzirkel; Lesen von berufsbezogenen Fach- und Sachbüchern oder berufsbezogenen Fachzeitschriften am Arbeitsplatz; Supervision oder Coaching; systematischer Arbeitsplatzwechsel (Jobrotation); Mitsprache der Erwerbstätigen beim beruflichen Lernen im Betrieb; Inanspruchnahme von Weiterbildungsveranstaltungen und Bildungsurlaub in den Jahren 2004 bis 2006; Kenntnis der rechtlichen Grundlage für die Freistellung.

  2. Informelle berufliche Weiterbildung: Berufliche Weiterbildung durch Teilnahme an Lehrgängen oder Kursen: persönliches Lehrgangs- bzw. Kursziel: Umschulung, beruflicher Aufstieg, Einarbeitung in oder Anpassung an neue berufliche Aufgaben; Teilnahme an Lehrgängen/Kursen in den letzten 12 Monaten und in den letzten drei Jahren; detaillierte Erfassung des derzeit bzw. zuletzt besuchten Lehrgangs oder Kurses: Art, Anzahl der Unterrichtsstunden, Thema, Träger, Erhalt und Art eines Zeugnisses oder einer Bescheinigung; Durchführung des Lehrgangs bzw. Kurses während der Arbeitszeit; Anlass für die Teilnahme; Weiterbildungsnutzen; vom Weiterbildungsträger in Rechnung gestellte Teilnahmebeiträge; Befragter ist Kostenträger; Höhe der selbst getragenen Kosten; Anzahl weiterer Lehrgänge und Kurse in den letzten 12 Monaten; vom Arbeitgeber verweigerte betriebliche Weiterbildung; vom Befragten verweigerte Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung, die vom Vorgesetzten vorgeschlagen wurde; Gründe für die eigene Ablehnung der Teilnahme.

  3. Allgemeine Weiterbildung: Teilnahme an außerberuflichen privaten Weiterbildungsmaßnahmen: Teilnahme in den letzten drei Jahren und im Jahr 2006; detaillierte Angaben über derzeit bzw. zuletzt besuchte Weiterbildungsveranstaltungen: Erfassung von Form, Zeitaufwand in Stunden, Thematik und Veranstalter der privaten Weiterbildung; Erhalt eines Zeugnisses bzw. einer Bescheinigung; Teilnahmemotiv (beruflich oder privat); Bewertung und Nutzen der allgemeinen Weiterbildung; vom Weiterbildungsträger in Rechnung gestellte Teilnahmebeiträge; Befragter ist Kostenträger (Anteil der vom Befragten getragenen Kosten); Höhe der selbst getragenen Kosten; Gesamtanzahl allgemeiner Weiterbildungskurse im letzten Jahr; Selbsteinschätzung des Überblicks über Weiterbildungsmöglichkeiten; Informationswunsch nach Weiterbildungsmöglichkeiten; Nutzung einer Weiterbildungs-Datenbank im Jahr 2006; Nutzung einer Beratung in 2006.

  4. Selbstlernen in den letzten 12 Monaten: Themen des Selbstlernens; wichtigstes Thema des Selbstlernens; Hilfe von anderen beim Lernen (z.B. Einzelstunden bei einem Trainer, Hilfe von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen); Einstellung zur Weiterbildung (Skala: Gute Berufschancen ohne Weiterbildung, Bereitschaft zu ständiger Weiterbildung, fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung, Weiterbildung als Alltagshilfe, keine Teilnahme wegen hoher Kosten).

Demographie: Geschlecht; Alter; schon immer in Deutschland gelebt; Wohndauer in Deutschland; Herkunftsland; Nationalität; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Haushaltsgröße; Kinder unter 14 Jahren im Haushalt.

Zusätzlich verkodet wurden: Gemeindetyp; Ortsgröße; Berufscode (ISCO-88); Gewichtungsfaktor; Hochrechnungsfaktor.

Educational achievements and occupational status. Informal professional training. Exemption for educational reasons. Further professional training. Hindrances in the educational system. Further training in general, transparancy and information about training courses. Topics: highst educational achievement and highest professional qualification; ealiest and current employment; occupational status; family-related reasons for interruption of occupation; desire to work again in the future; current and ealier occupational sector; manufacturing sector; service or industrial sector; business size; professional title; level of hierarchy within the business; unemployment during the past three years; worries about job loss.

Personen in Privathaushalten im Alter von 19 bis 64 Jahren

Individuals in private households aged between 19 and 64 years

Wahrscheinlichkeitsauswahl: Mehrstufige Zufallsauswahl; Auswahlverfahren Kommentar: Mehrstufig geschichtete Zufallsstichprobe nach ADM-Standard. Disproportionale Stichprobe für Ost und West (Anteil der neuen Bundesländer wurde von rund 20% auf 30% angehoben)

Probability: Multistage; Sampling Procedure Comment: Multistage random sample using ADM standard. Disproportional sample for East and West (proportion of the New Federal States was increased from 20 to 30 percent)

Erhebungseinheit: Erwachsene### Frühere Erhebungen zu dieser kontinuierlichen Beobachtung des Weiterbildungsgeschehens in Deutschland sind unter den ZA-Studien-Nrn. 2040, 3997, 4295, 4296, 4297 und 4298 archiviert. Mit der Erhebung ´BSW Trend 2007´ wird die Zeitreihe der seit 1979 erhobenen Daten zur Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland fortgeführt. Dieses nationale Berichtssystem soll künftig in einen europäischen Berichtsrahmen zum lebenslangen Lernen eingebettet werden, der sich auf einen ´Adult Education Survey (AES)´ stützt. Mit dem AES 2007 beteiligt sich Deutschland an der ersten Runde der AES-Erhebungen, die unter Koordination des Europäischen Statistischen Amtes (Eurostat) im Zeitraum von 2006 bis 2008 zunächst auf freiwilliger Basis in über 20 Ländern durchgeführt wurde, vgl. ZA-Studiennummer 4265 Adult Education Survey (BSW-AES 2007 - Germany).

Survey unit: adults###

Face-to-face interview: CAPI/CAMI

CAPI (Computerunterstützte persönliche Befragung) – Persönliches Interview

Computer Assisted Personal Interview (CAPI)

Identifier
DOI https://doi.org/10.4232/1.4264
Metadata Access https://www.da-ra.de/oaip/oai?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:oai.da-ra.de:5200
Provenance
Creator Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
Publisher GESIS Data Archive
Contributor TNS Infratest, Munich; GESIS
Publication Year 2008
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Discipline Social Sciences
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