Studiensituation und studentische Orientierungen (Studierenden-Survey) Kumulation 1983 - 2016 Learning Conditions and Student Orientations - Cumulation 1983 - 2016

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Kumulation der Studierenden-Surveys 1983-2016

Der Studierendensurvey ist eine Trendstudie zur Entwicklung der Studiensituation und der studentischen Orientierungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Ziel ist es, im Zeitverlauf vergleichbare Informationen über die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen bereitzustellen. Das Konzept des Studierendensurveys zielt darauf ab, ´Leistungsmessungen´ im Hochschulbereich vorzunehmen. Als Gegenstand solcher Leistungsmessungen wurden Ende der 70er Jahre, sechs Bereiche benannt und mit dem Befragungsinstrument erfasst: Effizienz, Qualifikation, Evaluation, Sozialisation, Selektion und Platzierung. Inhaltlich umfasst der Studierendensurvey ein breit gefächertes Themenspektrum: z.B. Hochschulzugang, Fachwahl, Studienverlauf, Studienanforderungen, Studienqualität, Kontakte und soziales Klima, Schwierigkeiten im Studium, Internationalität, Wünsche und Forderungen, aber auch Fragen zur Berufswahl und zu Berufswerten sowie zu gesellschaftlichen und politischen Orientierungen. Der Kern des Fragebogens ist über die verschiedenen Erhebungen hinweg stabil geblieben.

Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Fächergruppe; Fächerkombination; Anzahl der Fachsemester und der Hochschulsemester; Studium außer jetzigem Fachstudium; Studienart (z.B. Erststudium); bereits einen Hochschulabschluss erworben und Art dieses Hochschulabschlusses; angestrebter Studienabschluss; Lehramt angestrebt; Jahr der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife und der Fachhochschulreife; Jahr der Hochschulreife; Fächer der beiden Leistungskurse zur Abiturprüfung; Art der gewählten Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der Hochschulreife und Dauer dieser Tätigkeit; Dauer aller Tätigkeiten nach Hochschulreife; berufliche Ausbildung vor der Erstimmatrikulation und Abschluss der Berufsausbildung; Charakterisierung der Situation vor Studienbeginn; Durchschnittsnote Zwischenprüfung; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; Wechsel von Hauptfach, Hochschule bzw. Hochschulart; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Praktikum absolviert; Praktikum im Ausland absolviert; Sprachkurs im Ausland absolviert; einige Zeit im Ausland studiert; Studienabschluss im Ausland; Praktikum im Inland absolviert; jeweilige Dauer (Monate, Semester) von Praktika, Sprachkursen, Auslandsstudium, Studienunterbrechung, Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne im weiteren Studienverlauf (Wechsel von Hochschule, Hochschulart, Hochschulort, Auslandsstudium, Sprachaufenthalt, Praktikum, Praktikum im Ausland bzw. im Inland, Promotion, Unterbrechung des Studiums, Studienabschluss bzw. Promotion im Ausland); Fachwechsel bzw. Aufgabe des Studium ernsthaft erwogen; geplante Fachsemester; verbleibende Semester bis zum geplanten Studienende; Verzug gegenüber der ursprünglichen zeitlichen Studienplanung; gewünschte Ausbildung bei Neubeginn; Fach bei gewünschtem Fachwechsel; Gründe für die Wahl des jetzigen Studiums; Einschätzung des Nutzens für die persönliche und geistige Entwicklung sowie der Verbesserung der Berufschancen durch: Hochschulwechsel, Forschungspraktikum, Auslandsstudium, Spezialisierung, andere Fachgebiete, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der Hochschule, berufliche Ausbildung vor Studienbeginn, Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller Studienabschluss, EDV-Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen, gute Examensnote und Promotion, Masterstudium; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (z.B. interessante Arbeit, gutes Einkommen, hohe soziale Position, etc.); Bereitschaft zur Nutzung neuer Formen der Studienorganisation an den Hochschulen (spezielle Studienorganisation für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium (Duales System), Studium und Arbeit in abwechselnden Phasen (Sandwich-Studium) und virtuelle Hochschule); Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an Studienordnungen; vorgeschriebene Wochenstundenzahl für Lehrveranstaltungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm; Pflicht-Praktikum im Studiengang bzw. Zeitdauer mehrerer Praktika; bisher erworbene Leistungspunkte (ECTS-Punkte); Befragter kann keine ECTS-Punkte angeben; Semesterzahl, die als Regelstudienzeit vorgesehen ist; Studierende im Masterstudiengang wurden gefragt: zuvor erreichter Abschluss, Zeitraum zwischen dem ersten Abschluss und Aufnahme des Masterstudiums, fachlicher Zusammenhang zwischen Erststudium und Masterstudium; beabsichtigtes Masterstudium nach Erreichen des ersten Abschlusses (z.B. Bachelor); forschungsnahe Studienangebote (zu Forschungsmethoden, zu aktuellen Forschungsarbeiten, eigene Veranstaltungen zu Lehr-Lernforschung, Projektseminare); praxisorientierte Studienangebote (berufspraktische Tätigkeiten, Vorträge aus der Praxis, Anforderungen in verschiedenen Berufsfeldern); Beurteilung der Studienanforderungen im eigenen Fachbereich in Bezug auf: Faktenwissen, Verständnis zugrunde liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessenschwerpunkte, Kritikfähigkeit gegenüber Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, in fremden Fachgebieten Bescheid wissen, Interesse für soziale und politische Fragen, Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Umsetzung des Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Befassen mit ethischen Fragestellungen, Auseinandersetzung mit Theorien und theoretischen Systemen sowie selbständige Anwendung von Forschungsmethoden; Hauptstudienfach charakterisiert durch: spezialisierte Ausrichtung, hohe Leistungsnormen, gut gegliederter Studienaufbau, Klarheit der Prüfungsanforderungen, Vielfalt der Arbeitsanforderungen, gute Berufsvorbereitung, Konkurrenz zwischen den Studierenden, gute Beziehungen zwischen Studierenden und Lehrenden, Benachteiligung von Studentinnen, Auseinandersetzung zwischen politischen Richtungen unter den Studierenden, Forschungsbezug der Lehre, Überfüllung der Lehrveranstaltungen, Einsatz neuer Medien in der Lehre, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, internationale Ausrichtung und engen Praxisbezug; Selbsteinschätzung der Informiertheit über ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Pflichtpraktikum im Studiengang und Zeitdauer; Wichtigkeit einer Beratung für die berufliche Entscheidung hinsichtlich ausgewählter Aspekte (persönliche Eignung für den angestrebten Beruf, Arbeitsbedingungen im angestrebten Beruf, welche Zusatzqualifikationen erhöhen Chancen, andere Beschäftigungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland, Voraussetzungen für Existenzgründung, Möglichkeiten mit dem Bachelor); Fremdsprachenkurse; Studienabschluss Bachelor: Erwartungen und Beurteilungen (z.B. größere Attraktivität für Ausländer, etc.); Protest-Aggressivität; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Wissenschaftsorientierung; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die Wahl der jetzigen Hochschule (z.B. Tradition und Ruf der Hochschule, persönliche Kontakte, etc.)

  1. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der Qualität der im aktuellen Semester besuchten Lehrveranstaltungen und Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit des Vortrags, Vergewisserung, dass Stoff verstanden wurde, den Lernerfolg fördernde Beispiele, Motivation, Aufzeigen von Zusammenhängen, Praxisbezug, Zusammenfassungen und Wiederholungen, Hinweise für Prüfungen, Script zur Vorlesung, vertiefende Beschäftigung mit wissenschaftlichen Problemen, Einführung in die Anwendung von Forschungsmethoden; bisherige sowie beabsichtige Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen bzw. Weiterbildungen; aufgewendete Wochenstunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium, nicht-fachbezogene Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und Erwerbstätigkeit (ohne Hilfskraft Tutor und einschließlich Hilfskraft/Tutor, Studium insgesamt, Studium plus Erwerbstätigkeit (offen und gruppiert); Charakterisierung des Studiums (übersichtliche Kursmöglichkeiten, zeitlich erfüllbare Semestervorgaben, auf Lerninhalte abgestimmtes Prüfungssystem, zu viele Einzelprüfungen pro Semester, zu hoher Lernaufwand für Prüfungen).

  2. Lern- und Arbeitsverhalten: Perfektionismus hinsichtlich der Studienleistungen, Sorgen hinsichtlich Studienabschluss, Wichtigkeit guter Prüfungsnoten, größere Anstrengungen nach erstem Scheitern, intensives und konzentriertes Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen fachbezogener Inhalte, in Prüfungen vor Aufregung vergesslich, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs, rascher Studienabschluss, zu wenig Zeit für andere Dinge, Wunsch nach mehr eigenen Gestaltungsmöglichkeiten und weniger Reglementierung; persönliches Engagement im Fachstudium (Lesen von Fachliteratur über den empfohlenen Umfang hinaus, eigene Interessenschwerpunkte gesetzt, eigene Gedanken zur Problemlösung; Forschungsergebnis erforscht, eigenes Experiment durchgeführt, Anzweifeln von Aussagen in Fachliteratur).

  3. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Ausmaß persönlicher Schwierigkeiten im Studium; erlebte Studiensituation: ausreichend Ansprechpartner in der Hochschule, viele Informationsmöglichkeiten, reine Leistungsorientierung gefragt, Anonymität des Lehrbetriebs, Untergehen in der Masse der Studierenden; Dringlichkeit ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche Studiensituation (Änderungen im Fachstudiengang, Konzentration der Studieninhalte, Verringerung von Prüfungsanforderungen, stärkerer Praxisbezug, Ausrichtung des Lehrangebotes an verbindlichen Leitvorgaben, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung, Tutorien, Erhöhung der BAföG-Sätze bzw. Stipendien, Verbesserung der Arbeitsmarktchancen, Beteiligungsmöglichkeiten an Forschungsprojekten, Brückenkurse, Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern, mehr Beratung und Schulung in EDV- und Computernutzung); empfundene fachliche, praktische, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Beurteilung von: Struktur des eigenen Studiengangs, Qualität des Lehrangebots, Art der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung durch Lehrende, Mitwirkungsmöglichkeiten, Nutzen der Studienberatung, Möglichkeit von Interessenschwerpunkten, Nutzen von Veranstaltungen zur Studieneinführung im eigenen Studiengang, Raum- und Sachausstattung sowie des Studienertrags insgesamt; Befragter ist gerne Student; Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student; Ausmaß persönlicher Belastungen im Studium;

  4. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung (Eltern, Einkommen des Partners, BAföG, Stipendien, Erwerbstätigkeit neben dem Studium, während der Vorlesungszeit bzw. während der Semesterferien, Studienkredit, anderes); Gründe für Erwerbstätigkeit bzw. Jobben; derzeitige bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft bzw. Tutor; Semesterzahl als studentische Hilfskraft bzw. Tutor.

  5. Kontakte und Beratung: Tatsächliche und gewünschte Kontakthäufigkeit zu: Freunden und Bekannten außerhalb der Hochschule, Familienmitgliedern, anderen Studierenden des eigenen Fachs und anderer Fächer, aus dem anderen Teil Deutschlands), Assistenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren des eigenen Fachs, Berufstätigen im zukünftigen Berufsfeld sowie zu ausländischen Studierenden; Zufriedenheit mit den Kontakten zu anderen Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Zufriedenheit mit den Kontakten zu Kommilitonen des eigenen Fachs und anderer Fächer, wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten und Professoren des eigenen Fachs; Betreuungs- und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende (regelmäßige Sprechstunden, informelle Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten, feste Zuordnung von Studierenden zu Hochschullehrern bei regelmäßiger Beratung, Orientierungsveranstaltungen, Veranstaltungen zur Prüfungsvorbereitung, Beratung durch Lehrende per E-Mail bzw. Internet) und Nutzungshäufigkeit dieser Angebote; Häufigkeit der Inanspruchnahme anderer Beratungsformen (Zentrale Studienberatung, Fachstudienberatung durch Lehrende, studentische Studienberatung, spezielle Fachberatung, Akademisches Auslandsamt, Informationsveranstaltungen des Arbeitsamtes und Beratung durch Berufsberater des Arbeitsamtes) sowie Bewertung des Nutzens dieser Beratungsformen; persönlich wichtige Bereiche der Betreuung und Beratung (allgemeine Studienplanung und Studienaufbau, Wahl der fachlichen Schwerpunkte im Studium, Prüfungsvorbereitung, Erläuterungen zur Studien- und Prüfungsordnung, fachwissenschaftliche Fragen, Abfassen von wissenschaftlichen Texten wie Referate, persönliche Lern- und Arbeitsschwierigkeiten, Rückmeldung von Leistungsergebnissen, soziale Schwierigkeiten im Studium, persönliche Probleme über das Studium hinaus, Hilfe bei der Stellensuche bzw. Berufsfindung); hochschulpolitische Partizipation: Interesse und Partizipation an Aktivitäten ausgewählter Hochschulgruppen (Fachschaften, ASTA, Senat, politische Studentenvereinigungen, informelle Aktionsgruppen, Studentenverbindungen, Studentengemeinde, Sport, Kultur, sonstige Gruppen); Spezifizierung Interesse bzw. Teilnahme an offiziellen Gremien, Studentengruppen und politischen Gremien und Gruppen.

  6. Entwicklung der Hochschulen: Forderungen in Bezug auf die Rolle von Frauen an Hochschulen (Frauen sollten aktiv für ihre Interessen kämpfen, Bevorzugung von Frauen bei der Besetzung von Hochschullehrerstellen, solange sie eine Minderheit bilden, speziellen Stipendien für Promotion und Habilitation ohne Altersbegrenzung nach der Familienphase, Einrichtung spezieller Schwerpunkte für Forschung und Lehre über Frauenfragen, Amt der Frauenbeauftragten hauptamtlich mit mehr Kompetenzen); Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche; Wichtigkeit der Weiterentwicklung von Hochschulen in verschiedenen Bereichen (Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen, Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung, Anhebung des Leistungsniveaus, strengere Auswahl bei der Zulassung, verstärkte Förderung begabter Studierender, Einführung Planstudienzeit, Bildung von Forschungsschwerpunkten, stärkerer Wettbewerb unter Hochschulen, Personalaufstockung, bessere Einbindung der vorlesungsfreien Zeit in das Studienprogramm, Auswahlgespräche und Zulassungsprüfungen durch die einzelnen Hochschulen, Errichtung von Privathochschulen, Integration von Studiengängen im Rahmen von Gesamthochschulen, Einführung von Kurzstudiengängen, frühzeitige Eignungsfeststellung im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für Teilzeit-Studenten, Brückenkurse, Verkürzung der Semesterferien, größere Selbständigkeit der Hochschulen bei der Ausgestaltung von Studiengängen, stärkerer Ausbau der Fachhochschulen, Einrichtung von Professional Schools, Weiterqualifizierung nach dem Studium an speziellen Professional Schools, verstärkte Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung von Multimedia/Internet in der Lehre, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten (Kredit-Punkt-System), Studienabschluss Bachelor, Masterstudiengänge, Praktikum für jeden Studiengang); Bereitschaft zur Nutzung verschiedener neuer Formen der Studienorganisation an Hochschulen (spezielle Studienorganisationen für Teilzeitstudierende, Mischungen aus Präsenz- und Fernstudium, duales System, Sandwich-Studium, Freischuss-Regelung bei frühzeitiger Meldung zum Examen, virtuelle Hochschule, Studienabschluss als Bachelor, studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren Leistungspunkten, Kurse in Semesterferien, Besuch Professional School); vordringliche Aufgaben der Studentenvertretung an der Hochschule; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Möglichkeiten zur Kritik an hochschulpolitischen Entwicklungen.

  7. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Gewünschter Beruf steht bereits fest; angestrebte dauerhafte Tätigkeitsbereiche und für eine Übergangszeit (im Schulbereich, im Hochschulbereich, im öffentlichen Dienst, in Organisationen ohne Erwerbscharakter, in der Privatwirtschaft, als Selbständiger (Unternehmer oder freiberuflich), in alternativen Arbeitsprojekten, als Freiberufler oder Unternehmer); Wunsch nach dauerhafter bzw. zeitweiser Berufstätigkeit in ausgewählten Regionen (in den neuen Bundesländern, in den alten Bundesländern, im Bereich der Europäischen Gemeinschaft, in Europa außerhalb der EG, im außereuropäischen Ausland, in Deutschland bzw. in Europa); Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktchancen für Absolventen des eigenen Studiengangs in diesen Regionen; Einschätzung der beruflichen Chancen von Frauen im angestrebten Berufsfeld im Hinblick auf Beschäftigungschancen, Bezahlung, Unterstützung der beruflichen Förderung und Weiterbildung, Karriere und selbständige Tätigkeit; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten nach Studienabschluss (z.B. an der Hochschule bleiben, weiterstudieren zur Verbesserung der Berufschancen, Wohnortwechsel, Ausweichen auf Berufsalternativen, finanzielle Einbußen, etc.); Einschätzung der Berufsaussichten nach Studienabschluss bei der Stellensuche; berufliche Wertvorstellungen.

  8. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Politikinteresse (allgemeines politisches Geschehen, Lokalpolitik, studentische Politik an der eigenen Hochschule, Hochschulpolitik allgemein, Europapolitik und europäische Vereinigung); Links-Rechts-Selbsteinstufung im Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen; Zustimmung bzw. Ablehnung politscher Positionen (christlich-konservative, grüne-alternative, kommunistisch-marxistische, liberale, national-konservative und sozialdemokratische Position); Einstellung zu politischen Zielen (Bewahren der Familie, harte Bestrafung der Kriminalität, Verwirklichung der vollen Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung technologischer Entwicklung, Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an Industrieunternehmen und Banken, Sicherung der freien Marktwirtschaft und des privaten Unternehmertums, Priorität des Umweltschutzes vor wirtschaftlichem Wachstum, stärkere finanzielle und personelle Unterstützung der Entwicklungsländer, Stabilität der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, Festlegung einer Einkommenshöchstgrenze, Erhöhung der Verteidigungskraft und der militärischen Anstrengungen, Überprüfung auf Verfassungstreue im öffentlichen Dienst, verstärkte Nutzung der Kernenergie und Errichtung von Atomkraftwerken, Vollendung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas, Ausstieg aus der Kernenergie und Abschaltung der Atomkraftwerke, Angleichung der Lebensbedingungen in den alten und neuen Bundesländern, Abwehr von kultureller Überfremdung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen im Rahmen der UN, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates und der sozialen Sicherungssysteme, Garantie des Rechts auf Arbeit für alle); Einstellung zum politischen System in der BRD und zur politischen Partizipation; Beurteilung der sozialen Unterschiede in der BRD; soziale Unterschiede im Land eher gerecht oder ungerecht; Meinung zu ausgewählten Aussagen: Wettbewerb zerstört Solidarität, Chancengleichheit für gesellschaftlichen Aufstieg, ohne Wettbewerb keine Anstrengung, Abschaffen sozialer Unterschiede nicht möglich, leistungsadäquate Bezahlung, Gleichheit vor dem Gesetz existiert nur auf dem Papier, soziale Unterschiede führen zu Spannungen zwischen Oben und Unten, gegenseitiger Wettbewerb nötig für Fortschritt, Einkommensunterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu groß); Entwicklung der gesellschaftlichen Aufstiegschancen.

  9. Europäischer Hochschulraum (EHR): Perzipierte Umsetzung ausgewählter Ziele zur Gestaltung des Europäischen Hochschulraumes (EHR) und Beurteilung dieser Umsetzung (Umstellung des Studiengangs auf die gestufte Studienstruktur, Teile des Studiums im Ausland, Einführung des Kreditpunktesystems, Modularisierung der Studiengänge, einzelne Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, internationale Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Qualitätskontrolle und Evaluation der Lehre, Auslandssemester als fester Bestandteil des Studiengangs, studentische Beteiligung an der Umsetzung der Ziele des EHR, Akkreditierung des Studiengangs, Weiterbildungsangebote, Finanzierungshilfen für Auslandsstudium, Anerkennung von Leistungsnachweisen an ausländischen Hochschulen, Doppelabschluss (gleichzeitig deutscher und ausländischer Abschluss); besondere Verantwortung von Hochschulstudenten gegenüber der Allgemeinheit; Pläne für ein Auslandsstudium während bzw. nach dem Abschluss des Studiums.

Demographie: Geschlecht; Alter; Familienstand; Kinderzahl; höchster Schulabschluss und beruflicher Abschluss der Eltern; höchster Bildungsabschluss der Eltern (schulisch einschl. Hochschulbildung); berufliche Stellung der Eltern; Bereich der beruflichen Ausbildung der Eltern; Bildungsabschluss der Eltern (kombiniert mit beruflichem Abschluss); Hochschulabschluss der Eltern.

Zusätzlich verkodet wurde: Welle; lfd. Nr. aus Einzeldateien; Hochschulart; Bundesländer (alte Länder, neue Länder); Summenscore Demokratische Prinzipien; Demokratische Prinzipien (Summenscore gruppiert). Cumulation of student surveys 1983-2016

The Student Survey is a trend study on the development of the study situation and student orientations at universities and universities of applied sciences in Germany. The aim is to provide comparable information on the study conditions at German universities over time. The concept of the student survey aims at ´educational measeurments´ in the higher education sector. At the end of the 1970s, six areas were identified as the subject of such performance measurements and recorded with the survey instrument: Efficiency, qualification, evaluation, socialization, selection and placement. The student survey covers a wide range of topics: e.g. access to higher education, choice of subject, course of studies, study requirements, quality of studies, contacts and social climate, difficulties in studying, internationality, wishes and demands, but also questions on career choice and values as well as on social and political orientations. The core of the questionnaire has remained stable across the various surveys.

Topics: 1. Admission, choice of subject, motives and expectations 2. Study strategies, course of studies, intensity, time and duration of studies 3. Study requirements, regulations and planning 4. Contacts and communication, social climate, counselling 5. Specialist studies and teaching situation 6. Student life, social situation, employment 7. Study quality and study income 8. Difficulties, impairments and burdens 9. Internationality and European Higher Education Area 10. Occupational values and areas of activity, career prospects and reactions to the labour market 11. Social perceptions and values 12. Political participation and democratic attitudes 13. Wishes and demands of the students

Demography: sex; age; marital status; number of children; highest completed education level and professional qualification of parents; highest educational qualification of parents (school and university education); occupational status of parents; field of vocational training of parents; educational qualification of parents (combined with professional qualification); university qualification of parents.

Additionally coded: wave; current no. from individual files; type of higher education institution; federal states (old states, new states); summary score democratic principles; democratic principles (summary score grouped). Studierende an deutschen Universitäten und Fachhochschulen Students at German universities and universities of applied sciences Wahrscheinlichkeitsauswahl Probability Sample Selbstausfüller: Papier Self-administered questionnaire: Paper

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DOI http://dx.doi.org/doi:10.4232/1.12974
Related Identifier DOI: 10.4232/1.12494
Metadata Access https://www.da-ra.de/oaip/oai?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:oai.da-ra.de:618000
Provenance
Creator Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn, Berlin;Ramm, Michael;Georg, Werner
Publisher GESIS Data Archive
Contributor Arbeitsgruppe Hochschulforschung, Universität Konstanz
Publication Year 2018
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Language German
Resource Type Dataset
Coverage
Discipline Not stated
Spatial Coverage {Germany,"1983 - 2016"}
Temporal Coverage period : ( None - 1983-07-01T11:59:59Z )